DAkkS-Vor-Ort-Kalibrierung von Durchfluss-Messgeräten

Einsatzgrenzen & Anwendungsgebiete

 

  • transparente Fluide (z. B. Trinkwasser, vorgereinigtes Abwasser, Fernwärme/-kälte und Klimatisierungsfluide)

  • Rohrleitungen aus Stahl und Guss mit DN 150 bis ca. DN 1000 und PN 25 (40)

  • ungestörte Mindesteinlaufstrecke von 5 bis 10 D und

  • Medientemperaturen bis Tmax= 180°C.

Messunsicherheiten – in der Praxis

Die erreichbare Messunsicherheit des Verfahrens hängt stark von den vor Ort anzutreffen­den Strömungsbedingungen ab. Daher muss der Messort für die LDV-Kalibrierung entsprechend sorgfältig gewählt werden. Die Strömungsbedingungen werden mittels eines Kenn­zahlensystems in verschiedene Profilklassen eingeteilt. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Messunsicherheiten für die einzelnen Profilklassen. Die Werte entsprechen realistischen Messunsicherheiten (vom Messwert) und sind mit einem Erweiterungsfaktor von k = 2 (Vertrauensbereich 95 %) multipliziert.

Erfahrungen  - aus der Praxis

Bis Frühjahr 2017 wurden mehr als 120 Vor-Ort-Kalibrierungen von Durchfluss-Sensoren in Fernwärme- und  Trinkwasserleitungen durchgeführt. Ein Drittel der kalibrierten Geräte wiesen beträchtliche oder hohe Abweichungen auf. Dies zeigt deutlich die Notwendigkeit von Vor-Ort-Kalibrierungen von Durchfluss-Messgeräten auf.

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Gründe für Vor-Ort-Kalibrierungen - Verfahrenserläuterung - Zusammenfassung der Vorteile

Unsere Kalibrierstelle ist akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025
Anbohrung durch zertifizierte Partnerfirma
Ausgewählte Referenzen

Ihr persönlicher Kontakt

Dr. Ulrich Müller